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Technik und Forschung im Betonbau

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Karbonatisierungswiderstand

Karbonatisierungswiderstand

Die Korrosion der Bewehrung infolge Karbonatisierung des Betons ist eine der häufigsten Schadensarten bei Hochbauten. Dabei spielen die Bewehrungsüberdeckung und der Karbonatisierungswiderstand des Betons (Widerstand gegen pH-Änderungen infolge Reaktion des Betons mit dem CO2 aus der Luft) sowie die Exposition eine wichtige Rolle. Der Karbonatisierungswiderstand des Betons ist vom w/z-Wert sowie von der Art und dem Gehalt an Zement und Zusatzstoffen (Bild 1) und der Nachbehandlung abhängig (Bild 2).

Heute wird in der Schweiz die Prüfung des Karbonatisierungswiderstand gemäss Anhang I der revidierten Norm SIA 262/1, Betonbau - Ergänzende Festlegungen, gefordert. Für Bauteile, die den Expositionsklassen XC3 und XC4 ausgesetzt sind, muss der Karbonatisierungskoeffizient < 5.0 mm/Jahr1/2 sein.

Ihre TFB AG berät Sie in Fragen aus der Praxis:

  • Was ist der Unterschied zwischen den XC-Klassen und wirken sich diese aus?
  • Welche Anforderung an den Karbonatisierungswiderstand, wenn die Bewehrungsüberdeckung reduziert wird?
  • Sind Prüfungen am fertigen Bauteil nötig?
  • Wie sind die heutigen Karbonatisierungstiefen zu beurteilen bzw. wie ist der weitere Karbonatisierungsfortschritt?

 

Weitere Information:

F. Hunkeler, Anforderungen an den Karbonatisierungswiderstand von Betonen, Forschungsprojekt AGB 2008/012

Karbonatisierung 1
Bild 1: Einfluss des Wasser-Bindemittel-Wertes (w/B-Wert) und des Flugaschegehaltes auf den Karbonatisierungskoeffizienten.

Karbonatisierung 2
Bild 2: Einfluss der Dauer der Nachbehandlung auf den Karbonatisierungskoeffizienten. 100 % = 1 Tag in Schalung

Ihre Ansprechpartner

Dr. Fritz Hunkeler

Dipl. Ing. ETH / SIA
Beratung & Expertisen
062 887 72 25
hunkeler@tfb.ch

Dr. Frank Jacobs

Dipl. Geol. BDG / SIA
Beratung & Expertisen
062 887 72 32
jacobs@tfb.ch